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Lebe ich in der Vergangenheit?

17. Oktober 2013 um 1:09

Hallo,
ich weiß garnicht genau ob es thematisch hier rein passt, aber ich erkläre einfach mal..
Vor einiger Zeit war ich bei meinen Eltern zu Besuch und hab festgestellt, dass sie ausgemistet habe und einige Dinge aus meiner Jugend-/Schulzeit weggeschmissen haben..Unteranderem eine kaputt zu sein scheinende Festplatte (dazu sei gesagt, dass meine Eltern sich nicht sonderlich gut mit dem Thema "PC" auskennen )
Sie haben es nicht böswillig gemacht und ich bin nicht sauer auf sie, aber irgendwie nimmt mich das ziemlich mit,weil es praktisch alle Erinnerungen an eine bessere Zeit waren..
Alle Fotos,Notizen,Musik,etc.. von Früher ist weg!
Auch Erinnerungen an Freunde,Partys,Erlebnisse..die lange vorbei sind bzw. die man heute nicht mehr sieht oder keinen Kontakt hatt..
Ich mein klar jeder möchte ab und an die Zeit von früher zurück, aber ich weiß nicht die Erinnerungen an die Zeit haben mir irgendwie halt gegeben..
Und ich weiß nicht genau wie ich damit umgehen soll..
Natürlich gehört da noch ein bisschen Vorgeschichte und etwas zu meiner jetzigen Situation dazu gesagt ..aber ich möchte den Post nicht unnötig in die Länge ziehen..

Ich möchte eigentlich nur wissen ob das jemand schon mal ähnlich erlebt hat und wie derjenige damit umgegangen ist..

An manchen Tagen sag ich mir "Tja nun ist es wohl Zeit erwachsen zu werden" ^^
Aber naja ich könnt heuleeen ( :P

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18. Oktober 2013 um 8:11

Don't cry over spilled milk
Die Vergangenheit ist oft die bessere Zeit, da uns das Gehirn das Negative vergessen lässt.
Tip: Ich habe alte Comics im Ebay wieder ersteigert, ebenso alte CDs. Gehe an Plattenbörsen. Was wirklich wichtig war, wirst DU wieder finden. Sei aber nicht enttäuscht wenn die Musik dann gar nicht mehr so toll ist...
Lass Dir unbedingt die Familienalben/Photos/Filme geben und lasse diese digitalisieren. Auch das ist sonst mal weg.
Gruss, Max

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22. Oktober 2013 um 19:08

Die...
... Sachen sind jetzt weg. Es nützt nichts mehr, weiter darum zu heulen oder traurig zu sein. Was Dir bleibt - und das ist doch viel wichtiger - sind Deine eigenen Erinnerungen. Nicht Papier oder Gegenstände. Nur weil diese weg sind, sind ja nicht die Erinnerungen verloren...!

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23. Oktober 2013 um 8:01

Das Wichtigste trägst Du in Dir
Hi Sioux,
da schließe ich mich den Vorschreibern ein Stück weit an. Es ist zwar traurig, aber nur Materielles. Das wichtigste hast Du in Dir gespeichert: das gute Gefühl und die Erinnerungen an Personen und Events der Zeit (auch wenn es unter Umständen positive Retrospektive ist). Vielleicht hast Du ja noch Kontakt zu dem einen oder anderen und Du lässt Dich wieder neu versorgen mit seinen oder Ihren Fotos und macht einen gemütlichen Retroabend. Kopf hoch! Nicht unterkriegen lassen.
Ciao
kugelfisch

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26. Oktober 2013 um 19:49

Es war ein teil von dir
Und die festplatte gehörte dir. Deine Eltern hätten dich fragen müssen.
LG

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29. Oktober 2013 um 21:27

Abschied..
ist schwer. Ja ich kenne dies leider , in einer anderen Form.
ich bin damals Zuhause ausgezogen (22 J) und einen Tag später hat meine Mutter mein Zimmer ausgeräumt und ein Bügelzimmer daraus gemacht. Meine sachen wurden in der Garage gelagert, dann bekam ich einen Brief von ihr, wo mir zeit eingeräumt wurde binnen 4 Wochen die Sachen wegzuräumen, da sie stöhren würden, vorher sollte ich aber gefälligst noch den Rasen mähen. ...
<Später fragte ich nach warum dies Nummer?... Komentar ich sollte nur ja nicht auf den Gedanken kommen wieder zurück kommen zu können. Tja, der Verlust des sicheren Zuhause trifft mich heute immer noch.
War ein scheiss gefühl, nur ich sagte damals zu meiner Mutter, prima, denk immer dran, man sieht sich immer zweimal im Leben. Meine Gefühle zu diesem Zeitpunkt inzteressierten sie nicht, auch nicht vorher oder auch nachher nicht. Sie hat Ihre pflicht erfüllt, und nun
isz es gut.

Ja ja so hat jeder seine Packung zu tragen...
Glaub mir wenn du älter bist, tut es nicht mehr so weh.
liebe grüsse

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7. November 2013 um 14:07

An erster stelle..
erstmal danke für euer Interesse und die antworten
Ich kann jeden euer Kommentare nachvollziehen und ich finde auch die idee gut sich die alte musik, etc.. soweit es geht wieder zu besorgen danke für den tipp!
Und versteht mich nicht falsch es geht mir nicht ums materielle sondern um den emotionalen gehalt.. Eben speziell die fotos, die eben unwiederbringlich sind
Naja mittlerweile denke ich nicht mehr so oft daran, aber das hat son kleinen schock hinterlassen :p
Aber ich bin generell so dass ich zu all meinen dingen eine "beziehung aufbaue" und mich nicht trennen kann (nein ich bin kein messi ^^).

Und sorry Freundlicher49 das muss beschissen gewesen sein.. Ich persönlich verstehe manche Eltern nicht die so zu ihren Kindern sein können. Zumal sie ja soweit ich weiß bis 25 verpflichtet sind dich "aufzunehmen" und dich zu unterstützen.
Klar irgendwann möchte man irgendwann wieder seine ruhe haben xD aber das kann man vllt auch anders deutlich machen

Lg Sioux

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7. November 2013 um 19:30

Das verstehe
ich nur zu gut. Ich hatte eine Puppe mit Porzellankopf,-armen und-beinen. Die hatte ich irgendwann in den 50er Jahren bekommen ( da war ich 4 oder so) und als ich 16 war, hat meine Mutter bei einem Umzug diese Puppe entsorgt, weil sie meinte, ich wäre jetzt zu alt dafür. Ich habe zwar nicht mehr damit gespielt, aber ich vermisse sie heute noch ab und zu. Aber ich lebe deshalb nicht in der Vergangenheit. Aber Vergangenheit hat man nun mal.

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8. Januar 2014 um 10:41
In Antwort auf freundlicher49

Abschied..
ist schwer. Ja ich kenne dies leider , in einer anderen Form.
ich bin damals Zuhause ausgezogen (22 J) und einen Tag später hat meine Mutter mein Zimmer ausgeräumt und ein Bügelzimmer daraus gemacht. Meine sachen wurden in der Garage gelagert, dann bekam ich einen Brief von ihr, wo mir zeit eingeräumt wurde binnen 4 Wochen die Sachen wegzuräumen, da sie stöhren würden, vorher sollte ich aber gefälligst noch den Rasen mähen. ...
<Später fragte ich nach warum dies Nummer?... Komentar ich sollte nur ja nicht auf den Gedanken kommen wieder zurück kommen zu können. Tja, der Verlust des sicheren Zuhause trifft mich heute immer noch.
War ein scheiss gefühl, nur ich sagte damals zu meiner Mutter, prima, denk immer dran, man sieht sich immer zweimal im Leben. Meine Gefühle zu diesem Zeitpunkt inzteressierten sie nicht, auch nicht vorher oder auch nachher nicht. Sie hat Ihre pflicht erfüllt, und nun
isz es gut.

Ja ja so hat jeder seine Packung zu tragen...
Glaub mir wenn du älter bist, tut es nicht mehr so weh.
liebe grüsse

Sorry,
nur aus Neugierde; das war ja eine ziemlich krasse Nummer von deiner Mutter damals.
Das war ja ein regelrechter Rausschmiss! War sie froh, dich loszuwerden?? Wie stehst du heute zu ihr?
Entschuldige die Fragen, aber das beschriebene Verhalten deiner Mutter hat mich ziemlich entsetzt.
Gruß, Assi

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14. Januar 2014 um 16:18

Habe
Eine Scheidung hintermir und eher Hals über Kopf erfolgte die räumliche Trennung - Ich zog aus. Somit sind viele Dinge leider zurückgebleiben. Habe aufgegeben, da mein EX nicht ansprechbar ist, dieses Sachen nachzutrauern.
Achte nun um mehr auf Alles was mir - uns mal für Später wichtig sein könnte.

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