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Habe angst

6. Mai 2014 um 20:23


hallo ihr lieben,

werde nächsten monat 58 und in meinem kopf bin ich steinalt!
denke das das leben sich in dem alter erledigt hat für mich .
nicht das ich angst vor dem verlust der jugend habe nein ich habe angst vor dem ende.
was kann ich denn tun um diesen gedanken einen riegel vorzuschieben?

l.g.urmel

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9. Mai 2014 um 22:45

Das kommt noch hinzu
im alter auf fremde menschen angewiesen zu sein und nicht mehr über sich selbst bestimmen können!
doch wie will man das verhindern?
nur gut das man nicht weis was noch alles auf einen zu kommt!!

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17. Mai 2014 um 17:21

Danke
liebe maracuja

du hast natürlich recht,übrigens kannst auch du mich duzen,jedes alter hat seine guten seiten aber ich kann nicht verstehen wo all die jahre geblieben sind
als ich 22 war habe ich meine tochter geboren und ich meine es sei erst gestern gewesen.
mag sein das es daran liegt weil ich schon lange jahre psychisch krank bin?
hatte zwar bisher kein leichtes leben aber meine wunderbare ehe hat mich für alles entschädigt.

viel glück auf deinem weg
urmel

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27. Mai 2014 um 12:41

Kein Anfang - Kein Ende
Ich sage immer, dass das Leben keinen Anfang und kein Ende kennt. Man kann immer einen schönen Tag erleben, egal wie alt man ist.
Wenn du dich hier langweilst, ändere dein Leben. Kannst ja auch auswandern (wenn es finanziell passt), und woanders ein schönes Leben leben. Wo es warm ist und die Sonne immer scheint.

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26. Juni 2014 um 13:05

Achte auf deine Gesundheit!
Meiner Meinung nach kann man auch mit hohem Alter noch ein sehr glückliches Leben führen! Man muss nur mehr auf seine Gesundheit achten, viel Sport treiben und sich gesund ernähren. Schließlich gibt es heutzutage noch sehr viele alte Leute, die noch ziemlich fit sind. Es gibt auch zahlreiche Altershilfen für Senioren, die auch einem das Leben erleichtern.Schau mal auf: vitastern.de . Da wirst du sicherlich auch was nützliches finden.
Wichtig ist, dass du auf deine Ernährung achtest, Sport treibst und deine Gesundheit im Auge behälst!

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22. Juli 2014 um 17:43

Angst ! das ist die Hürde denk ich
Hallo Liebe Urmel
ich möchte auch gerne etwas zu dem Thema sagen , das mir sehr am Herzen liegt. Als ich deine Überschrift las , wusste ich sofort was Du fühlst. Ich bin 43 und somit ja noch etwas Jünger aber diese Angst vor dem Ende hatte ich sehr sehr lang . Eigentlich schon als Kind.
Und die Einzige Antwort darauf ist tatsächlich der Glaube !!! Ich möchte nun nicht so lange ausführen wie es schon einige vor mir getan haben , ich fand die Geschichten auch sehr schön und interessant. Aber wie soll Dir dass Helfen ???
Ich war ein Mensch der sich sein Lebtag vor dem Tod gefürchtet hat , ich hasste und mied schon das Wort und wenn etwas um mich gestorben ist , ob Mensch oder Tier , schob ich die Gefühle schnell wieder weg . Ich wehrte mich regelrecht damit auseinander zu setzte. Ich denke aber das es unsere Aufgabe als Menschen ist uns mit genau den Themen im Leben zu befassen die uns Probleme bereiten . Und ich habe meinen Eigenen Glauben gefunden , fiele Bücher gelesen . Das Thema Tot verfolgte mich um so mehr Angst ich hatte . Ich lebte sogar mit dem Gedanken das ALLES was ich liebe Sterben muss. Und tatsächlich habe ich viele geliebte Lebewesen verloren wenn mein Herz sich daran hängte. Ich hatte einen Hund den ich so sehr liebte das ich jeden Tag Angst hatte er könnte sterben. Ich Lernte einen Mann Kennen der überhaupt keine Angst zu sterben hatte , mein Partner wurde und er suchte sogar das Spiel mit dem Tot regelrecht. Na da war ich ja an den richtigen geraten dachte ich . Ich wehrte mich auch dabei das Thema an zu schneiden und er sprach oft vom Tot. Schließlich wurde er Todkrank und ich konnte damit nicht umgehen und wir trennten uns. Seit dem habe ich mich mit dem Thema sehr auseinander gesetzt und genau hin gesehen mir Bücher über verschiedene Kulturen und dessen Glauben gelesen u. s. w. Heute kann ich sagen ich habe nicht mehr diese Panische Angst und kann frei und offen mit dem Thema um gehen . Ich rate Dir einfach dort hin zu sehen WO DEINE ANGST liegt!! Wo kommt sie her ?? Wovor genau hast Du Angst (schmerz ,Trennung, oder dem Ungewissen ) Beschäftige Dich mit dem Thema und Du wirst sehen wie Die Angst kleiner wird . Du musst keine Angst haben . es ist unser Schicksal die Erde zu verlassen und auch dass hat einen Sinn. Schaff Dir Deinen eigenen Glauben .Vielleicht ist es Jesus, vielleicht lieber Engel, oder was immer Dir plausibel erscheint . Ich hoffe sehr das ich Dir etwas helfen konnte

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22. Juli 2014 um 21:20

Hallo Urmel, zur Angst gibt es vielleicht doch noch Alternativen
Das "Ende" an sich ist wahrscheinlich gar nicht so schlimm. Und wer weiss schon genau, ob das tatsächlich das Ende ist.

Vielleicht wechselt man nur die "Form" des Daseins. Das weiss man aber eben erst, wenn man seine sterbliche Hülle verlassen hat.

Viel kritischer ist eher, was davor kommt. Wie Du schon sagst, "auf fremde Menschen angewiesen zu sein". Vielleicht alleine irgendwo in der Bude hocken usw.

Mir schwebt immer noch eine Vision vor, mit dem Stichwort "Alten-WG".

Am liebsten irgendwo in Süddeutschland einen Resthof günstig schiessen, mit Leuten, denen es in der Stadt auch zu teuer und ggf. zu einsam allein in der Wohnung wird, die Ärmel hochkrempeln und sich eine Art "Familie" schaffen.

Und wenn jemand pflegebedürftig wird, gibts ja Pflegestufen und liebe Pflegekräfte könnten ins Haus kommen.

Ich glaube, wenn man so etwas hinbekommen könnte, würde man nicht mit so viel Angst durch die Gegend laufen, sondern die Eier von den Hühnchen morgens einsammeln, den Gemüsegarten bestellen, mit dem Hund in die Felder gehen und Fernsehen bräuchte man wahrscheinlich gar nicht mehr.

Ich wette, dass da in naher Zukunft ein Bedarf sein wird. Auch Stichwort: Altersarmut. Die Mieten explodieren und man will auf keinen Fall irgendwann ins Altenheim.

In so einer autonomen Alten-WG könnte man sich die Kosten teilen und man würde steinalt werden mit der Arbeit an der frischen Luft.

Gruß von Freitag

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23. Juli 2014 um 17:35

super idee!

hallo freitag,

der gedanke an deinen vorschlag lässt die angst wirklich in den hintergrund treten!
eine tolle vorstellung solche alten-wg ich wäre sofort dabei
nach getaner arbeit vor dem haus sitzen und klönen.
im winter die bratäpfel in den ofen und ein heisser tee vieleicht mit schuß
ach ,ist träumen doch schön ne?
also wenn es soweit ist starten wir einen aufruf,okay!

lieber gruß
urmel

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4. August 2014 um 21:11

Auf die innere Einstellung kommt es an!
Grüße dich

Ich bin auch 57 und mir geht es soweit sehr gut.

Natürlich kann ich verstehen, das es nicht immer leicht ist.
Ich habe auch meine Phasen... aber seit dem ich keine Angst mehr vor dem Tod habe, habe ich auch viel weniger Angst vor dem älter werden.

Es ist eigentlich ganz einfach. Man muss das Leben genießen. Die kleinen Sachen. Gute Beziehungen, Reisen, in die Natur rausgehen, aktiv bleiben, gutes Essen und immer wieder herzhaft lachen, gute Bücher lesen und gute Filme schauen

Habe zum Glück eine gute Beziehung aufgebaut zu meinen 2 Töchtern (36 und 30), mit denen bin ich gern unterwegs.

Sonst treffe ich mich auch oft mit meinen Freundininnen und Freunden, auch telefonieren und chatten wir immer wieder.

Meine Empfehlung ist, Kopf nicht hängen lassen und in Kommunikation bleiben. Das Internet ist auch eine geniale Erfindung. Nutze es. Kauf dir ein gutes Buch über das Thema.

Wünsche dir weiterhin alles Gute.

Liebe Grüße
Gudrun

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