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Ist Monogamie noch zeitgemäß?

28. September 2019 um 7:00 Letzte Antwort: 30. Dezember 2019 um 16:08

Ich hatte grad ein Buch von Esther Perel gelesen, „Die Macht der Affäre“.

Dabei ging es darum, warum wir Affären haben oder suchen. Und ob in der heutigen Zeit Monogamie (inkl.der ganzen Ausschließlichkeit) eigentlich ein Auslaufmodell ist.

Interessant fand ich, dass Monogamie mehr für Treue und Verlässlichkeit steht, die Affäre aber für Lebendigkeit und Wertschätzung.

Innerlich musste ich dem zustimmen. Vor allem dem Aspekt für eine Affäre anfällig zu sein, wenn der Partner die Fernbedienung oder das Handy öfter streichelt.

Ich wollte mal fragen, wie es anderen um/über 50 geht in langjährigen Beziehungen.




 

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3. Oktober 2019 um 20:26
In Antwort auf gareth_18621258

Ich hatte grad ein Buch von Esther Perel gelesen, „Die Macht der Affäre“.

Dabei ging es darum, warum wir Affären haben oder suchen. Und ob in der heutigen Zeit Monogamie (inkl.der ganzen Ausschließlichkeit) eigentlich ein Auslaufmodell ist.

Interessant fand ich, dass Monogamie mehr für Treue und Verlässlichkeit steht, die Affäre aber für Lebendigkeit und Wertschätzung.

Innerlich musste ich dem zustimmen. Vor allem dem Aspekt für eine Affäre anfällig zu sein, wenn der Partner die Fernbedienung oder das Handy öfter streichelt.

Ich wollte mal fragen, wie es anderen um/über 50 geht in langjährigen Beziehungen.




 

Aso ich finde nicht das es Zeitgemäß ist! Ich habe mich länger mit dem Thema offene Ehe und Polyamore auseinandergesetzt und auch viel gelesen.
Wir sollen mehre Menschen lieben, unsere Eltern, unsere Kinder unseren Partner, aber bitte nur den Einen! Derweil ist ja Liebe unendlich teilbar.

Diese Verlässlichkeit kann eben schnell abgestanden werden und Treue kann bedeuten das man sehr Eifersüchtig ist und nicht genügend Selbstwert hat.

Seit gut 5 Jahren führen wir eine offene Ehe, ich habe das Thema damals auf den Tisch gebracht und mein Mann war direkt erleichtert, das hätte aber auch anderes kommen können. Anfangs haben wir uns ausgetobt - und dann gemerkt was wir eigentlich doch aneinander haben. Allein die Möglickeit zu haben reicht manchmal schon.

Sicherlich ist das nicht für alle die ideale Lösung, man muss viel reden, aber wiederum bitte nicht über das Intime, was man mit einem anderen Partnern hat. Man muss sich vertrauen (allein schon Safer Sex und Co ist Vorraussetzung) und dem andern etwas schönes gönnen können und sich mitfreuen.
Und mal ganz nüchtern nachgedacht, es kann immer passieren, das der Partner einen verlässt und sei es nur weil die Fernbedienung zum Liebling wurde ....

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3. Oktober 2019 um 21:29

Das ist ein weites Feld.

Ich glaube fast jeder kennt einen Menschen, mit dem er vielleicht gerne intim geworden wäre, wenn er grad nicht gebunden wäre.

Damit meine ich Menschen, mit denen man sich stark verbunden fühlt.

Und wie viele leben in toten Schlafzimmern ?
 

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5. Oktober 2019 um 9:34

Die Form der Partnerschaft ist doch individuell. Wenn mir etwas gefällt, dann ist es doch vollkommen egal, ob das nun gerade im Trend liegt oder nicht. 

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8. Oktober 2019 um 18:01
In Antwort auf gareth_18621258

Ich hatte grad ein Buch von Esther Perel gelesen, „Die Macht der Affäre“.

Dabei ging es darum, warum wir Affären haben oder suchen. Und ob in der heutigen Zeit Monogamie (inkl.der ganzen Ausschließlichkeit) eigentlich ein Auslaufmodell ist.

Interessant fand ich, dass Monogamie mehr für Treue und Verlässlichkeit steht, die Affäre aber für Lebendigkeit und Wertschätzung.

Innerlich musste ich dem zustimmen. Vor allem dem Aspekt für eine Affäre anfällig zu sein, wenn der Partner die Fernbedienung oder das Handy öfter streichelt.

Ich wollte mal fragen, wie es anderen um/über 50 geht in langjährigen Beziehungen.




 

Monogamie wird immer zeitgemäß bleiben,denn es gibt viele Paare die sich treu sind.Und es ist nunmal so ,wenn zwei sich wirklich lieben hat eine dritte Person überhaupt keine Chance.Die nicht monogamen werden immer rast und ruhelos sein ,und da reicht halt eine Frau oder Mann nicht um glücklich zu sein.Die nicht monogamen lieben  nicht tief und innig und der Partner ist sehr schnell ersetzbar .Leider traurig ,aber wahr.Aber, Treue dem Partner gegenüber ist was einzigartiges und wird niemals aus der Mode kommen.

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8. Oktober 2019 um 22:36
In Antwort auf chao_18642931

Monogamie wird immer zeitgemäß bleiben,denn es gibt viele Paare die sich treu sind.Und es ist nunmal so ,wenn zwei sich wirklich lieben hat eine dritte Person überhaupt keine Chance.Die nicht monogamen werden immer rast und ruhelos sein ,und da reicht halt eine Frau oder Mann nicht um glücklich zu sein.Die nicht monogamen lieben  nicht tief und innig und der Partner ist sehr schnell ersetzbar .Leider traurig ,aber wahr.Aber, Treue dem Partner gegenüber ist was einzigartiges und wird niemals aus der Mode kommen.

Danke! Das war jetzt die Beschreibung des Ideal, aber sind wir wirklich so? 

In der Gefangenschaft verlieren Tiere oft den Sexualtrieb. Was verlieren wir ?

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8. Oktober 2019 um 23:55
In Antwort auf gareth_18621258

Danke! Das war jetzt die Beschreibung des Ideal, aber sind wir wirklich so? 

In der Gefangenschaft verlieren Tiere oft den Sexualtrieb. Was verlieren wir ?

Bitte
Die nichtmonogamen werden immer getrieben sein und in fremden Betten die Erfüllung suchen.Jeder kann doch selbst entscheiden ob er treu sein will oder sich rumtreiben möchte .Die in Monogamie sind fähig tiefe Liebe für den Partner zu empfinden.Die nicht -monogamen haben meist eine beziehungsunfähige Seite in sich die  ,vielleicht nicht so ganz ausgeprägt sein wird ,aber die Seite ist da.Selbst können sich die nichtmonogamen  sehr schwer in einer Bez fallen lassen und deswegen haben sie den Wunsch nach ständig wechselnen Partnern.Das führt ,aber nur zu Einsamkeit und Leere auf Dauer.Keiner wird dadurch glücklich .Denn, wenn sie es wären brauchten sie nicht den Rausch in anderen Betten suchen .

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9. Oktober 2019 um 0:02

Nimmt man nur mal den Cuckold ,das ist doch ein sehr armes Würstchen läßt sich so schlecht behandeln und entwürdigen von der Ehefrau.Muss er das, nein er könnte jederzeit Stop sagen, aber leider ist er zu charakterschwach um das zu tun und leidet weiter und läßt sich entmannen.

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9. Oktober 2019 um 0:11

@sweety011
Für manch einen mag die Monogame Beziehung das einzig Wahre sein, das ist auch gut so!
Aber ich frage mich dann wiederum, warum gibt es so viele Scheidungen und so viele Singles, Tendenz steigend?
Moralisch gesehen, war Langezeit Polyamorie verwerflich und von der Gesellschaft verachtet, genauso wie Homosexualität. Vielleicht ist es sogar damit zu vergleichen. Eine andere Art der Liebe.

„Liebe ist das einzige was sich verdoppelt, wenn man es teilt.“
Somit versteh ich deine Aussage jetzt nicht wirklich, dann dürfte man ja auch nur ein Kind lieben.
Ich finde die Behauptung, dass man polyamor nicht wirklich tief und innig lieben kann, schon sehr vermessen und eng.  Vielleicht ist mein Herz nur größer und meine Eifersucht endlich nicht mehr vorhanden.
Ich kann durchaus mehrere Menschen gleichzeitig lieben. Mit all diesen Menschen kann ich erotische Intimität leben, muss es aber nicht. "Nur lieben" kann genau so richtig sein.

Somit bin ich offen für mehrere Liebesbeziehungen von großer Tiefe, aber auch für leichte, sexuelle Verbindungen mit Herz. Dabei unbedingt verbindlich, liebend, autonom und nicht bedürftig und klammernd. Wenn das nicht einzigartig ist 😊!

Das dies nicht für alle das Richtige ist, das mag ja sein, aber Oberflächlichkeit als Polyamory lasse ich mir nicht vorwerfen, gerade da ich meinen Partner nicht schnell ersetzen muss - habe ich ja genau damit erreicht und auch schätzen gelernt. Ich achte genau darauf niemanden zu verletzen und wir gehen ehrlich mit den (vielen) Beziehungen um. Letztes muss man sich erstmal trauen und auch lernen können.  

Gar nicht traurig und auch wahr!

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9. Oktober 2019 um 0:29
In Antwort auf lady_keycastle

@sweety011
Für manch einen mag die Monogame Beziehung das einzig Wahre sein, das ist auch gut so!
Aber ich frage mich dann wiederum, warum gibt es so viele Scheidungen und so viele Singles, Tendenz steigend?
Moralisch gesehen, war Langezeit Polyamorie verwerflich und von der Gesellschaft verachtet, genauso wie Homosexualität. Vielleicht ist es sogar damit zu vergleichen. Eine andere Art der Liebe.

„Liebe ist das einzige was sich verdoppelt, wenn man es teilt.“
Somit versteh ich deine Aussage jetzt nicht wirklich, dann dürfte man ja auch nur ein Kind lieben.
Ich finde die Behauptung, dass man polyamor nicht wirklich tief und innig lieben kann, schon sehr vermessen und eng.  Vielleicht ist mein Herz nur größer und meine Eifersucht endlich nicht mehr vorhanden.
Ich kann durchaus mehrere Menschen gleichzeitig lieben. Mit all diesen Menschen kann ich erotische Intimität leben, muss es aber nicht. "Nur lieben" kann genau so richtig sein.

Somit bin ich offen für mehrere Liebesbeziehungen von großer Tiefe, aber auch für leichte, sexuelle Verbindungen mit Herz. Dabei unbedingt verbindlich, liebend, autonom und nicht bedürftig und klammernd. Wenn das nicht einzigartig ist 😊!

Das dies nicht für alle das Richtige ist, das mag ja sein, aber Oberflächlichkeit als Polyamory lasse ich mir nicht vorwerfen, gerade da ich meinen Partner nicht schnell ersetzen muss - habe ich ja genau damit erreicht und auch schätzen gelernt. Ich achte genau darauf niemanden zu verletzen und wir gehen ehrlich mit den (vielen) Beziehungen um. Letztes muss man sich erstmal trauen und auch lernen können.  

Gar nicht traurig und auch wahr!

Was machst du bei nichtmonogamie immer wenn du mit einen anderen schläfst ersetzt du deinen richtigen Partner.Aber ohne Gewissensbissf da ihr beide ja ein Freifahrtschein zum Sex habt.Ich kann nur einen Mann lieben und ich kann auch meine Kinder liebe .Aber ,alles andere hab ich gern oder  lieb(Mutter ,Papa )Eifersucht spürt jeder der liebt das ist so und auch gut so.Wenn, ich Menschen im Bekanntenkreis kenne da werde ich nicht eifersüchtig .Komisch ,aber bei mein Partner und das ist ein klares Zeichen von Liebe für mich .Nicht Verlustangst ,nein es ist tiefe Liebe. Die Nichtmonogame gar nicht so spüren können sonst könnten sie nicht teilen.

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9. Oktober 2019 um 1:07

Jeder so, wie er es mag und nur weil du es dir nicht vorstellen kannst, muss es nicht schlecht sein oder nicht tiefe Liebe...

Eifersucht ist der Beweiß der eigenen Unsicherheit und hat mit Liebe nix zu tun.
Das ist gar nicht gut so!
Denn das ist nur Angst, jemanden zu verlieren. Da sind sogar drei Menschen - der Eifersüchtige selbst, dann den Den wir fürchten zu verlieren und noch die Person, die uns den geliebten Menschen wegnimmt...

Man kann das gerne Googlen, wie cool Eifersucht ist.

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9. Oktober 2019 um 7:02
In Antwort auf lady_keycastle

Jeder so, wie er es mag und nur weil du es dir nicht vorstellen kannst, muss es nicht schlecht sein oder nicht tiefe Liebe...

Eifersucht ist der Beweiß der eigenen Unsicherheit und hat mit Liebe nix zu tun.
Das ist gar nicht gut so!
Denn das ist nur Angst, jemanden zu verlieren. Da sind sogar drei Menschen - der Eifersüchtige selbst, dann den Den wir fürchten zu verlieren und noch die Person, die uns den geliebten Menschen wegnimmt...

Man kann das gerne Googlen, wie cool Eifersucht ist.

Seh ich nicht so ich kann nur eine gesunde Eifersucht in mir haben ,wenn ich den Partner liebe.Wenn, es nicht so wäre dann  ist es mir sowas von egal.Deswegen kann das nicht stimmen, das es Unsicherheit ist das ist Quatsch.Nur mal so z.B.ich hab ein Kumpel (rein platonisch)seit einigen Jahren und wenn der was starten würde  mit einer Frau ist mir das sowas von egal .Würde das mein Partner machen, dann wäre Ende, weil das Gefühl dann nicht mehr stimmen würde.Es würde mich total anekeln und somit das Ende der Beziehung. .Übrigens umgekehrt wäre es genauso.Natürlich kann es jeder halten wie er will, aber die meisten sind monogam.

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9. Oktober 2019 um 8:12
In Antwort auf chao_18642931

Seh ich nicht so ich kann nur eine gesunde Eifersucht in mir haben ,wenn ich den Partner liebe.Wenn, es nicht so wäre dann  ist es mir sowas von egal.Deswegen kann das nicht stimmen, das es Unsicherheit ist das ist Quatsch.Nur mal so z.B.ich hab ein Kumpel (rein platonisch)seit einigen Jahren und wenn der was starten würde  mit einer Frau ist mir das sowas von egal .Würde das mein Partner machen, dann wäre Ende, weil das Gefühl dann nicht mehr stimmen würde.Es würde mich total anekeln und somit das Ende der Beziehung. .Übrigens umgekehrt wäre es genauso.Natürlich kann es jeder halten wie er will, aber die meisten sind monogam.

Ich finde es hört sich nach dem Ideal an, das wir aus den Sissifilmen kennen. 

Früher gab es arangierte Ehen. Die aus Liebe kamen langsam im 18.Jahrhundert auf.

Vielleicht bricht jetzt eine Zeit an, in der sich die idealisierte Liebesbeziehung überholt hat.

Der Hinweis auf homosexuelle Beziehungsmodelle ist hier spannend.

Umgekehrt gehen doch idealisierte Ehen/Beziehungen mit Besitzansprüchen einher, die im schlimmsten Fall in Gewalt enden. Jeden dritten Tag wird eineFrau von ihrem Expartner getötet - Beziehungstat.

Treue ist eine Tugend- aber Monogamie kann auch ein Käfig werden.

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9. Oktober 2019 um 9:25
In Antwort auf gareth_18621258

Ich hatte grad ein Buch von Esther Perel gelesen, „Die Macht der Affäre“.

Dabei ging es darum, warum wir Affären haben oder suchen. Und ob in der heutigen Zeit Monogamie (inkl.der ganzen Ausschließlichkeit) eigentlich ein Auslaufmodell ist.

Interessant fand ich, dass Monogamie mehr für Treue und Verlässlichkeit steht, die Affäre aber für Lebendigkeit und Wertschätzung.

Innerlich musste ich dem zustimmen. Vor allem dem Aspekt für eine Affäre anfällig zu sein, wenn der Partner die Fernbedienung oder das Handy öfter streichelt.

Ich wollte mal fragen, wie es anderen um/über 50 geht in langjährigen Beziehungen.




 

Ich bin zwar nicht ueber 50 aber ich denke das hat eher damit zu tun was man selber will und nicht ob es zeitgemaess ist. Heutzutage stehen einem alle Moeglichkeiten offen und man kann sein Leben leben wie man moechte, mal davon abgesehen was Andere dazu meinen.
Das mit der Lebendigkeit & Wertschaetzung in der Affaere glaube ich gern denn da geht es ganz klar um den Reiz des Neuen von etwas was man nicht im Alltag hat. So wie man ja auch sagt das man etwas erst dann richtig schaetzt wenn man es nicht mehr hat oder zumindest nicht dauernd sodass es Gewohnheit wird.
Auf der anderen Seite ist das Gras immer gruener, klar ist die Affaere neu und aufregend und der Ehepartner nach 20 Jahren dann halt nicht mehr so aber dennoch kommt das auf einen selbst an wieviel man bereit ist zu geben. Je laenger die Beziehung desto mehr Arbeit ist es und Viele wollen einfach nichts mehr investieren, da geht man dann den einfachsten Weg des Widerstandes, komplett loesen moechte man sich aber trotzdem nicht vom Partner da Gewohnheit.
Wenn ich der Typ bin der nicht monogam leben kann oder will ist das voellig in Ordnung, man muss es halt nur erkennen. Ich persoenlich halte nichts davon, das ist halt dann mutwilliges Verletzen/Hintergehen was ich nicht nachvollziehen kann weil man ja den Menschen eigentlich liebt. Entweder ich bin dann Single und mache was ich will oder suche die Naehe bewusst zu Menschen die genauso denken und von Anfang an klar ist was fuer eine Art Vereinbarung das ist.

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9. Oktober 2019 um 10:29
In Antwort auf prem_12352620

Ich bin zwar nicht ueber 50 aber ich denke das hat eher damit zu tun was man selber will und nicht ob es zeitgemaess ist. Heutzutage stehen einem alle Moeglichkeiten offen und man kann sein Leben leben wie man moechte, mal davon abgesehen was Andere dazu meinen.
Das mit der Lebendigkeit & Wertschaetzung in der Affaere glaube ich gern denn da geht es ganz klar um den Reiz des Neuen von etwas was man nicht im Alltag hat. So wie man ja auch sagt das man etwas erst dann richtig schaetzt wenn man es nicht mehr hat oder zumindest nicht dauernd sodass es Gewohnheit wird.
Auf der anderen Seite ist das Gras immer gruener, klar ist die Affaere neu und aufregend und der Ehepartner nach 20 Jahren dann halt nicht mehr so aber dennoch kommt das auf einen selbst an wieviel man bereit ist zu geben. Je laenger die Beziehung desto mehr Arbeit ist es und Viele wollen einfach nichts mehr investieren, da geht man dann den einfachsten Weg des Widerstandes, komplett loesen moechte man sich aber trotzdem nicht vom Partner da Gewohnheit.
Wenn ich der Typ bin der nicht monogam leben kann oder will ist das voellig in Ordnung, man muss es halt nur erkennen. Ich persoenlich halte nichts davon, das ist halt dann mutwilliges Verletzen/Hintergehen was ich nicht nachvollziehen kann weil man ja den Menschen eigentlich liebt. Entweder ich bin dann Single und mache was ich will oder suche die Naehe bewusst zu Menschen die genauso denken und von Anfang an klar ist was fuer eine Art Vereinbarung das ist.

Entweder Single, dann darf ich mehrere Partner haben, oder monogam.

Wer fremdgeht, soll sich trennen, um dann in einer neuen monogamen Beziehung zu leben.

Alles in Allem ist die Monogamie in unseren Köpfen so verankert, dass wir uns gar nicht trauen anders zu denken.

Früher nannte man das den normativen Druck der Gesellschaft.

Vor 60 Jahren hatte man noch einen Job und den teilweise bis zur Rente. Heute undenkbar. Da waren es die Umstände, die zu dem Wandel führten.

Ich glaube in Zeiten von Tinder, C-Date und mobilen Arbeits- und Wohnstätten werden sich auch die Beziehungsmodelle ändern.

Das hat nichts mit Moral zu tun. Nicht wir prägen die Welt, sondern wir nehmen die Umwelt wahr und werden dadurch geprägt.

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10. Oktober 2019 um 7:37
In Antwort auf gareth_18621258

Entweder Single, dann darf ich mehrere Partner haben, oder monogam.

Wer fremdgeht, soll sich trennen, um dann in einer neuen monogamen Beziehung zu leben.

Alles in Allem ist die Monogamie in unseren Köpfen so verankert, dass wir uns gar nicht trauen anders zu denken.

Früher nannte man das den normativen Druck der Gesellschaft.

Vor 60 Jahren hatte man noch einen Job und den teilweise bis zur Rente. Heute undenkbar. Da waren es die Umstände, die zu dem Wandel führten.

Ich glaube in Zeiten von Tinder, C-Date und mobilen Arbeits- und Wohnstätten werden sich auch die Beziehungsmodelle ändern.

Das hat nichts mit Moral zu tun. Nicht wir prägen die Welt, sondern wir nehmen die Umwelt wahr und werden dadurch geprägt.

"Entweder Single, dann darf ich mehrere Partner haben, oder monogam.
Wer fremdgeht, soll sich trennen, um dann in einer neuen monogamen Beziehung zu leben."

Habe ich nie gesagt. Was ich meine ist entweder Single bleiben oder ich suche gleich nach einer offenen Beziehung oder Gleichgesinnten und spiele mit offenen Karten. Niemand muss irgendwas.

Ich verstehe nur nicht warum man erst monogam lebt und dann aber eine Affaere haben muss wenn einem etwas fehlt. Warum beendet man das dann nicht und bescheisst den Partner weiterhin mit Vorsatz? Der Partner sollte es einem eigentlich Wert sein das man zumindest ehrlich ist. Aber natuerlich ist es so einfacher da man ja weiterhin den sicheren Alltag hat und sich den Spass woanders holt weil es geht ja immer nur um einen selbst...
Wenn ich mir eine offene Beziehung suche muss ich halt damit rechnen dass das fuer BEIDE Seiten gilt und dann sieht es meist nicht mehr so lustig aus
 

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10. Oktober 2019 um 10:28

Hallo TE, ob Monogamie zeitgemäss sei werden wahrscheinlich viele dafür und genauso dagegen argumentieren.Wichtig ist dabei was wir zu pflegen bereit sind. Ohne dein zutun und das des Partners wird es bestimmt holpriger weg sein. Da fällt mir die Geschichte eines Chinesischen Weisen der von einem Mädchen gefragt wurde, dass Sie zwei Seelen in der Brust trage. Die eine sei gutmütig und das andere Böse und durchtrieben. Welcher davon werde am ende siegen? Der weise alte Mann entgegnete ihr folgendes: Den den du mehr fütterst wird am ende gewinnen. Frei nach dem Motto, du bist frei in deiner Entscheidung.
Und auf das Thema bezogen gibt es kein richtig oder falsch. Je nachdem was man unter Monogamie verstehen kann, wird es auch entsprechende Entwicklungen nach sich ziehen. Wenn Monogamie nur Lippenbekenntnisse sind und man nichts dazu beitragen kann oder möchte wird es kein selbstläufer. Und eine offene Ehe ist genau mit gleichen Chancen und Gefahren behaftet wie die Monogamie. Wenn die Paare nicht die innere Bereitschaft dafür aufbringen bezw. nicht von allen gleich intensiv erlebt wird, kann es auch da zu Missverständnissen und Eifersucht führen. Meine Erfahrung wäre die; bevor man einen Schritt in eine Beziehung macht sich hinterfragen was ich bereit bin dafür auf mich zu nehmen bezw. auf was ich verzichten kann. Wenn diese Frage nicht von herzen klar bejaht werden kann, und das betrifft beide, kann eine monogame Beziehung nicht funktionieren.
Da kommt die Bildhafte Metapher, die Geschichte von den zwei I's.
Das erste steht für Instinkt und das zweite für Intellekt. Der Instinkt ist sehr stark, ein Bedürfnis das befriedigt werden will. Wie beim Essen. Deinem Magen ist es egal mit was es gefüttert wird, hauptsache das Hungergefühl ist beigelegt. Und dein Intellekt sollte statt den Instinkt zu zähmen wollen eher eine Gemeinschaft bilden. Mit deinem Intellekt kannst du im vorfeld abchecken ob du genug Kohle dabei hast um fein zu dinnieren oder wenn das Budget nicht viel hergibt auch mal mit einem Hamburger dich befriedigen. Unsere Sexualität funktioniert manchmal ähnlich. Egal ob Monogamie oder offene Beziehungen die Frage wird immer die gleiche bleiben. Was bin ich bereit für diese Beziehung zu geben und wird es vom Partner oder Partnerin in ähnlicher weise gesehen.

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10. Oktober 2019 um 13:48

Gestern kam eine Reportage im TV auf Sixx über Polyamorie und es war sehr interessant .Da hat eine 35j Frau über ihr Leben in Polyamorie mit 2 Männern gesprochen .Der eine davon ist nicht ganz ihr Typ vom Aussehen und der andere gefällt ihr sehr vom optischen, nur gibt es bei ihm eine  andere Frau die er trifft  .Die 35 j Frau sagt das sie sogar eifersüchtig ist auf diese andere Frau die er schon vor ihr kennengelernt hat  .Wenn, sie diesen 2 Mann  anruft und er ist mit der anderen gerade zu Gange überkommen sie Zweifel ,Ängste  und Eifersucht kocht an die Oberfläche.Und sie ist dann sauer das er ihr nichts gesagt hat ,das er die andere Frau trifft .Sie möchte immer das man ihr das vorher sagt.  Also, das sind ja ganz neue Seiten das in der Polyamorie sowas gibt.Wenn, man in Polyamorie leben möchte darf man kein Ego besitzen, dann kann es funktionieren laut Experten.Also, doch mehr Schein, als Sein in dieser Konstellation.

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30. Dezember 2019 um 16:08
In Antwort auf lady_keycastle

@sweety011
Für manch einen mag die Monogame Beziehung das einzig Wahre sein, das ist auch gut so!
Aber ich frage mich dann wiederum, warum gibt es so viele Scheidungen und so viele Singles, Tendenz steigend?
Moralisch gesehen, war Langezeit Polyamorie verwerflich und von der Gesellschaft verachtet, genauso wie Homosexualität. Vielleicht ist es sogar damit zu vergleichen. Eine andere Art der Liebe.

„Liebe ist das einzige was sich verdoppelt, wenn man es teilt.“
Somit versteh ich deine Aussage jetzt nicht wirklich, dann dürfte man ja auch nur ein Kind lieben.
Ich finde die Behauptung, dass man polyamor nicht wirklich tief und innig lieben kann, schon sehr vermessen und eng.  Vielleicht ist mein Herz nur größer und meine Eifersucht endlich nicht mehr vorhanden.
Ich kann durchaus mehrere Menschen gleichzeitig lieben. Mit all diesen Menschen kann ich erotische Intimität leben, muss es aber nicht. "Nur lieben" kann genau so richtig sein.

Somit bin ich offen für mehrere Liebesbeziehungen von großer Tiefe, aber auch für leichte, sexuelle Verbindungen mit Herz. Dabei unbedingt verbindlich, liebend, autonom und nicht bedürftig und klammernd. Wenn das nicht einzigartig ist 😊!

Das dies nicht für alle das Richtige ist, das mag ja sein, aber Oberflächlichkeit als Polyamory lasse ich mir nicht vorwerfen, gerade da ich meinen Partner nicht schnell ersetzen muss - habe ich ja genau damit erreicht und auch schätzen gelernt. Ich achte genau darauf niemanden zu verletzen und wir gehen ehrlich mit den (vielen) Beziehungen um. Letztes muss man sich erstmal trauen und auch lernen können.  

Gar nicht traurig und auch wahr!

Ich (er) schwanke zwischen deiner Meinung, daß Monogamie nur schwer möglich ist und zwischen einer großzügigeren Haltung.

Asslso Polyamor wollen wir sicher nicht leben, aber ein kleines Abenteuer unter gewissen Voraussetzungen wollen wir auch nicht verteufeln.

Eine offene Beziehung, wo jeder tun und lassen kann was er will wäre für uns unvorstellbar, dazu hat unsere Liebe schon eine gewissen Exklusivität.

Und Scheidungen gibt es auch zuhauf unter den "so aufgeklärten swingern und polyamoren".

Kennen da selbst 3 Paare die auch sich auch immer damit brüsteten wie offen sie sind.
Und zack ....kam da ein neuer Partner und die ganzen Treueschwüre waren passe.
Gibt es auch bei anderen Paaren...aber wir kennen mehr Monogamisen die lange zusammen sind als Polygamisten.

Unsere Erfahrung zu diesem Thema

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