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Ost-Mallus?

24. März 2017 um 13:17

Die Rentenerhöhung zeigt, die Milliardenteure Ost-Angleichung überflüssig ist. In den vergangenen Jahren sind die Rentenerhöhungen im Osten stets höher ausgefallen, als im Westen. Während die Ruheständler im Westen zum 1. Juli eine Erhöhung von 1,9 % erhalten, fällt das Plus im Osten doppelt so hoch aus.
Die Erklärung dafür ist einfach: Die Renten richten sich nach den Lohnsteigerungen. Da es in den neuen Ländern Nachholbedarf gibt, fallen dort Gehaltserhöhungen höher aus. Das wiederlegt das weitverbreitete Gefühl, der Osten komme schlecht weg. Rentnern im Westen bleibt immerhin eine Erhöhung in Höhe der Inflation.
Dennoch schafft die Rentenpolitik der Bundesregierung neue Ungerechtigkeiten. In den kommenden Wochen will die große Koalition die Angleichung der Ostrenten an das Westniveau beschließen. Von 2018 bis 2024 an soll es für Ost-Rentner eine Extraerhöhung geben, um die Angleichung zu beschleunigen. Das wird noch zu Ärger führen.
Bezahlen müssen diesen Aufholprozess die Beitragszahler, die Mehrheitlich im Westen leben. Dabei handelt es sich um die typische Klientelpolitik der großen Koalition.

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18. September um 17:33
In Antwort auf mk2511

Die Rentenerhöhung zeigt, die Milliardenteure Ost-Angleichung überflüssig ist. In den vergangenen Jahren sind die Rentenerhöhungen im Osten stets höher ausgefallen, als im Westen. Während die Ruheständler im Westen zum 1. Juli eine Erhöhung von 1,9 % erhalten, fällt das Plus im Osten doppelt so hoch aus.
Die Erklärung dafür ist einfach: Die Renten richten sich nach den Lohnsteigerungen. Da es in den neuen Ländern Nachholbedarf gibt, fallen dort Gehaltserhöhungen höher aus. Das wiederlegt das weitverbreitete Gefühl, der Osten komme schlecht weg. Rentnern im Westen bleibt immerhin eine Erhöhung in Höhe der Inflation.
Dennoch schafft die Rentenpolitik der Bundesregierung neue Ungerechtigkeiten. In den kommenden Wochen will die große Koalition die Angleichung der Ostrenten an das Westniveau beschließen. Von 2018 bis 2024 an soll es für Ost-Rentner eine Extraerhöhung geben, um die Angleichung zu beschleunigen. Das wird noch zu Ärger führen.
Bezahlen müssen diesen Aufholprozess die Beitragszahler, die Mehrheitlich im Westen leben. Dabei handelt es sich um die typische Klientelpolitik der großen Koalition.

Das macht aber nichts. Von Deiner Rente fällt sicher trotzdem genug für einen Rechtschreibkurs an der Volkshochschule ab.

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21. September um 12:37

Prozent von was? 2,8 % von 800,- € ist gleich so viel wie 1,9% von 1.600,- €.

... und die Ostrentner geben ihre Rente dann aus, um Produkte zu kaufen, die vornehmlich aus dem Westen kommen und erhalten dort die Arbeitsplätze.

Viele im Westen tragen ihr Geld (oft sind da viel größere Erbschaften dabei) lieber auf die Bank und jagen dem letzten bischen Rendite hinterher (was maximal den Arbeitsplatz des Bankers sichert) und machen die Aktionäre immer reicher.

Wird schon keiner verhungern. (6. Todsünde: Neid)

​Kanzler Kohl hat mal gesagt, dass die Angleichung nach 20 Jahren geschafft sein soll, ist schon 28 Jahre her.

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